Shen, L. J. – Rough Love [Rezension]

Buchdetails

Ersterscheinung: 03.05.2018 | Verlag: LYX.digital | Genre: Erotik | Seiten: 163 | Format: e-Book | Preis: 2,99 € | Weitere Bände der „Sinners of Saint“-Reihe: Vicious Love, Twisted Love, Scandal Love, Broken Love, Rough Love | Spin-Off: All Saints High. Die Prinzessin, All Saints High. Der Rebell, All Saints High. Der Verlorene |

Inhalt

„Sie darf ihn nicht lieben – denn er ist ihr Schüler! Als Melody Greens größter Traum – eine Karriere als Tänzerin – wegen eines schweren Unfalls platzt, hat sie keine Wahl: Sie muss den Job als Lehrerin an einer Elite-High-School annehmen, auch wenn es das Letzte ist, worauf sie Lust hat. Niemals hätte sie damit gerechnet, dass sie dort auf einen Mann treffen könnte, der ihr Herz mit einem einzigen Blick erobert. Jaime Followhill ist arrogant und sexy, und die Sehnsucht, die sie in seiner Nähe spürt, raubt ihr jegliche Vernunft. Zu versuchen, ihm zu widerstehen, ist zwecklos. Doch die Sache hat einen Haken: Jaime ist Melodys Schüler. Eine Liebe zwischen ihnen ist verboten und könnte Melody erneut ihre Karriere kosten …“

Meine Meinung

Eine erwachsene, studierte Frau, die schwach für einen grade 18-jährigen Schüler wird, weil er ein durchtrainierter Footballspieler ist, sich etwas auf seinen Ruf als Frauenaufreißer einbildet und mit dem Geld seiner Eltern um sich wirft, finde ich ehrlich gesagt höchst problematisch. Ich weiß auch nicht, warum ich erwartet habe, dass die Geschichte der Eltern von Daria aus dem ersten Teil der All Saints High Reihe, Tiefgang besitzen sollte. Unnötig zu erwähnen, das das nicht der Fall ist. „Rough Love“ ist eine typische High-School Romanze, nur das das unzufriedene und unbeliebte Mädchen, das sich das unerreichbare, „wandelnde Klischee eines Abschlussballkönigs“ aussucht, eben eine Lehrerin ist. 

Das brisante Thema wird hier nicht einfühlsam und vielschichtig nähergebracht, sondern mit einem Vergleich zu Cersei Lannister schlicht abgetan. Melody Greene ist eine gescheiterte Tänzerin, die ihren Beruf als Lehrerin nur unwillig nachkommt.  Sie reflektiert nie darüber, ob ihre aufkommenden Gefühle falsch sind – sieht die Affäre mit Jaime vielmehr als Chance, seiner Mutter, ihrer Schulleiterin, endlich eins auszuwischen. Zur Entwicklung der Beziehung gibt’s einfach nicht zu sagen. Nach gemeinsamen Fernsehabenden und unfassbarer sexueller Anziehung wird irgendwann plötzlich von der von großer Liebe gesprochen. Melody selbst entwickelt sich im Laufe der Handlung immer weiter zurück. Wie schön, dass Jaime ihr auch zum Ende noch aufzeigen kann, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. 

Zusammenfassend: Das einzige Positive ist, dass Rough Love nicht mehr als 163 Seiten hat… Ich kann es definitiv nicht empfehlen. 

1/5

Ein Gedanke zu “Shen, L. J. – Rough Love [Rezension]

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